BANGKOK

Zoom Sky Bar

Als ich das erste Mal in diese Millionenmetropole kam war ich schockiert und fasziniert zugleich.
Schockiert aufgrund der schlechten Luft, der unglaublich hohen Luftfeuchtigkeit, dem heillosen durcheinander, dem übermäßigem Verkehr und der leider immer noch stark vorherrschenden Armut.
Fasziniert aufgrund der zunehmend pulsierenden und aufstrebenden Metropole, der modernen Thais und des multikulturellen Durcheinanders in dieser riesigen, niemals müde werdenden Stadt. Es fällt mir auch nach diesen vielen Jahren immer noch sehr schwer die Eindrücke zu beschreiben, wenn ich nach Bangkok komme.
Geblendet vom modernen Bangkok, mit seinen Nachts in allen Farben schillernden Hochhäusern, den ultramodernen Shopping-Centern, den vielen goldenen Tempeln an jeder Ecke, übersieht man leicht die doch sehr vorherrschende Armut der Menschen. Viele leben in einfachen Holzverschlägen am Flussufer, oder in heruntergekommenen Plattenbauten. Trotz ihres sehr armen und einfachen Lebens, strahlen die meisten eine unglaubliche Zufriedenheit aus. Sie winken uns am Flussufer mit einem breiten, herzerwärmenden lächeln zu, oder versuchen uns einen Weg zu erklären, obwohl sie selber keine Ahnung haben wohin wir eigentlich wollen.

Wer etwas für einen anderen tut, darf sich nichts darauf einbilden, oder selbstgefällig werden. Nicht um Belohnung soll es ihm gehen, nur eins: das Glück des anderen sei seine ganze Leidenschaft. (Buddhistische Weisheit)

Ich bin in Bangkok schon sehr oft durch zweifelhafte Straßenzüge marschiert, bin in Taxis und Busse eingestiegen, in die man hier keinen Fuß setzen würde, und hatte wirklich noch niemals ein Angstgefühl.

Wat Po

Must see in Bangkok:

  • Königspalast
  • What Po (unbedingt mit Führer und anschließender bester Thai Massage)
  • What Phra Kheo
  • What Arun
  • Klong Rundfahrt
  • MBK (Shopping – Handeln nicht vergessen, man bekommt die Sachen oft zum halben Preis)
  • Mandarin Oriental Hotel (wer das nötige Kleingeld hat, unbedingt eine Teatime buchen)
  • Khao San Road
  • China Town
  • Weekend Market
  • Patpong night market
  • Siam Paragon Einkaufszentrum

Empfehlenswerte Hotels:

  • Lebua at State Tower (mit Sky Bar bekannt aus dem Film Hangover)
  • Anantara Siam (absolut bestes Frühstücksbuffet)
  • Anantara Sathorn (Zimmer etwas in die Jahre gekommen, aber dafür die Preise ok und natürlich die sensationelle Sky Bar Zoom im 53. Stock)
  • Grande Centre Point Terminal 21 (beste Lage mit direkter Anbindung an den BTS Skytrain)

Hier noch ein paar nützliche Tips für Bangkok Neulinge:

  • Ankunft: die Fahrt nach Bangkok dauert ca 45 Minuten mit dem Taxi. Unbedingt vor der Fahrt den Fahrer darauf hinweisen, sein Taximeter einzuschalten. Und ja, wir zahlen dann den Highway Toll. Die Fahrt kostet dann alles in allem je nach Verkehr ca. 300 – 400 Baht (umgerechnet ungefähr 10 €). Die Taxifahrer versuchen natürlich ein gutes Geschäft zu machen und wollen ohne Taximeter fahren. Dann kann der Preis schon mal bei 800 Baht liegen. Also unbedingt vorher verhandeln.
    Eine günstigere und schnellere Variante ist es den Bangkok Airport Link zu nutzen. Er fährt in ca. 20 Minuten nach Bangkok und kostet € 3,50. Je nachdem wohin man in Bangkok will, muss man dann in den Skytrain oder MRT umsteigen.

    Penang Curry
  • Fortbewegung in Bangkok: Da es in Bangkok viel Verkehr gibt und es vor allem abends zu vielen Staus kommt, nutzen wir wo es geht den Skytrain. Wo es nicht geht fahren wir Taxi – wie oben beschrieben entweder mit Taximeter oder den Preis vorher aushandeln. Tuk Tuk fahren ist natürlich ein Spaß den man mal mitgemacht haben sollte, auch hier wieder den Preis vorher aushandeln.
  • Essen: essbar und wohlschmeckend ist hier alles wenn man die goldene Regel beachtet: cook it, boil it, peal it or leave it. Es gibt an jeder Straßenecke gute Thai Restaurants oder leckeres Streetfood.

 

 

 

 

Stefan Loose Reiseführer 1986

Als Thailand Reiseführer kann ich euch den Stefan Loose empfehlen. Er ist meiner Meinung nach der umfangreichste und beste auf dem Markt mit vielen Insidertips und Routen fernab des Massentourismus.

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